Surf Style für dein Zuhause: Tolle Surfmöbel zum kaufen und selbermachen

by Marina
Surf Style Surfmöbel Seawilde

Was tun, wenn man zu oft landlocked ist und nicht ständig am Meer sein kann? Na hol dir das Meer doch einfach nach Hause! Mit Surfmöbeln hauchst du deiner Bude etwas Surf Style ein und hältst bis zum nächsten Surftrip viel leichter durch. Und das Beste: Sie kosten nicht einmal viel Geld! Du kannst sie von kleinen Labels wie Seawilde entweder günstig kaufen oder selber bauen.

In diesem Beitrag verrät dir Seawilde-Gründerin Marina, wie sie aus dem eigenen Meerweh ihr erstes Business gemacht hat und es sich als „Innenausstatterin“ für Surfer lebt und arbeitet. Sie ist selbst passionierte Surferin, Bulli-Fan und hat ein Auge für Details. Heute betreibt sie übrigens ihr zweites Business Frag Marie in Vollzeit, doch der Sinn fürs schöne (Surf)Wohnen ist Marina natürlich erhalten geblieben. Hol dir hier ihre Tipps für hübsche und funktionale Surfmöbel – inklusive unserer besten Do-It-Yourself Anleitungen zum Selberbauen! Damit kommt schnell etwas Surf Style in deine vier Wände.


1. Eine Surferin findet ihr Business: Zuhause am Meer leben

Das Meer hat mich schon immer fasziniert. Der Sound der Wellen, die klare und leicht salzige Luft. Nichts fühlt sich mehr nach Freiheit an als der Blick auf blaue Weite! Ich bin zwar landlocked aufgewachsen, genau mittig zwischen Nord- und Ostsee in Schleswig-Holstein. Aber meine Eltern sind mit uns zu jeder Jahreszeit für Tagestrips oder ganze Urlaube an die Küste gefahren. Mit Wellenreiten hatten meine Eltern nichts am Hut. Vielleicht lag es daran, dass ein gemeinsamer Windsurf-Schnupperkurs am Gardasee böse endete: Der Mast brach meiner Mutter die Nase. Danach waren sie und mein Vater wenig motiviert, Wassersport weiter zu verfolgen. Doch mein Meerweh blieb…

Surf Style: Marina mit Bulli

Bulli-Fan mit Surfjob: Seawilde Gründerin Marina

1.1 Marina und die Wellen: Liebe auf den zweiten Blick

Obwohl mich das BWL-Studium für ein paar Jahre nach Süddeutschland führte, zog es mich nach dem Studium sofort nach Hamburg, zurück in den küstennahen Norden. Dort hatte ich wenigstens den Elbstrand, auch wenn er das Meer natürlich nicht ersetzen kann. So flüchtete ich am Wochenende immer wieder in Richtung Ozean. Bei Strandspaziergängen beobachtete ich begeistert die Kitesurfer und buchte 2010 meinen allerersten Wochenend-Kurs auf Fehmarn. Naja, die Bedingungen waren mehr schlecht als recht. Trotzdem war ich sofort begeistert und kaufte mir noch im selben Jahr eine eigene Ausrüstung. Tja, und über das Kiten kam ich dann zum Surfen!

Zugegeben: Das mit dem Surfen war keine Liebe auf den ersten Blick. Bei meinen ersten Versuchen in West-Australien schluckte ich sehr viel Wasser. Was mich jedoch am Surfen faszinierte, war das körperliche Workout: So anstrengend das Paddeln zu Beginn auch schien – sich mit eigener Kraft auf den Wellen zu bewegen ist einfach ein berauschendes Gefühl! Während meines ersten Surfcamp-Besuchs in Sri Lanka wurde aus dem Flirt mit der Welle endlich mehr und ich war dem Surfen endgültig verfallen. Die Spots dort waren perfekt zum Lernen und dank sommerlicher Temperaturen war es selbst im Bikini nicht zu kalt. Seitdem begeistert mich nicht nur der sportliche Aspekt am Surfen, sondern auch, dass es eine gute Zeit mit Freunden in der Natur bringt. Gemeinsam auf das nächste Set warten, sich gegenseitig anfeuern und motivieren – was gibt es Besseres?

1.2 Surfmöbel: Von der Leidenschaft zum Surfjob

Die wachsende Surfleidenschaft sowie das damit verbundene Meerweh sorgten bei mir immer mehr dafür, so viel Zeit am Strand wie möglich verbringen zu wollen. So richtig wollte die Anzahl an Surfspots auf meiner Reiseliste aber nicht zu den wenigen Urlaubstagen passen, die man als Angestellte nun mal hat. Außerdem war es ohne flexiblere Arbeitszeiten schier unmöglich, für einen vielversprechenden Forecast alles stehen und liegen zu lassen. Rund eineinhalb Jahre suchte ich daher nach einer geeigneten Geschäftsidee. Bis ich im Flur meiner neuen Wohnung stand und mir „Irgendwas mit Surfen“ als Einrichtungskonzept wünschte. Ungefähr so wie dieses Schlafzimmer sollte es aussehen…

Surf Style Vorbild: Das Surfer Schlafzimmer im Valencia Lounge Hostel

Surf Style Vorbild: Das Surfer Schlafzimmer im Valencia Lounge Hostel

Meine Internetrecherche, wie man ein bisschen Surf Style in die eigenen vier Wände bringen könnte, war schnell erledigt: Obwohl Surfen mit seinem entspannte Vibe und Freiheitsgefühl in der Werbung weit verbreitetet war, so schien es in der Möbelbranche noch nicht angekommen zu sein. Immerhin fand ich einige Inspiration von handwerklich begabten Surfern, die ihre kaputten Surfboards in selbstgemachte Möbel und Wohnaccessoires verwandelten. Noch am gleichen Tag fuhr ich in den Baumarkt und suchte mir – mit einer Handvoll Ideen und ersten Designskizzen – einen Tischler aus der Region. Gemeinsam mit ihm entwickelte ich die ersten Prototypen meiner Surfmöbel. Mein eigenes Label Seawilde war geboren!

1.3 Alles auf eine Karte setzen zahlt sich aus

Zugegeben, der Schritt in die Selbstständigkeit hat schon eine ganze Menge Mut erfordert. Immerhin brachte ich durch mein BWL-Studium das notwendige Zahlenverständnis und ein Grundwissen in Marketing mit. Alles Weitere, wie man zum Beispiel einen Online-Shop baut und Internetwerbung macht, brachte ich mir selbst bei: Durch Learning bei doing. Meinen Angestelltenjob im Vertriebsaußendienst kündigte ich, noch bevor ich mit Seawilde den ersten Verkauf erzielte. Es hat sich in dem Moment einfach richtig angefühlt: Ich war schon längere Zeit unzufrieden im Job und gleichzeitig zu hundert Prozent von meiner Idee überzeugt. Das Risiko war überschaubar, denn der Tischler fertigt auf Bestellung und ohne größere Mindestabnahmemengen. Ich brauchte also keinen Kredit von der Bank, um erstmal für 500.000 Euro Maschinen zu kaufen oder einen Laden einzurichten. Zudem war ich mir sicher, dass ich im Scheiterfalle jederzeit wieder eine Festanstellung finden würde.

Surf Style: Korrekte Surf Work Balance

Mit ihrem Job hat Marina nun die perfekte Surf-Work-Balance

Doch zum Glück ging mein Plan auf! Anfang 2017 eröffnete mein Seawilde Onlineshop und erste Bestellungen kamen rein. Die Fertigung wird von meinem Tischler übernommen und ich kümmere mich um Design, Marketing & Vertrieb sowie den Kundendienst. All das kann ich fast komplett am Computer erledigen, und seitdem sind Arbeitszeit und Arbeitsort flexibel! Ein Jahr nach Shop-Eröffnung bin ich finanziell gesehen (noch) nicht auf dem Niveau meines alten Angestelltenjobs. Doch mehr hatte ich auch nicht erwartet und die gewonnene Freiheit ist unbezahlbar! Die möchte ich keinesfalls wieder hergeben. Obendrein liebe ich an meinem Job die Abwechslung, da ich die komplette Bandbreite der unternehmerischen Tätigkeiten übernehme. So lerne ich wirklich jeden Tag dazu. (Update: Heute ist Marina noch immer Unternehmerin, aber Vollzeit in ihrem neuen, zweiten Business Frag Marie – einer Coaching-Plattform für Singles und glückliche Partnerschaften – sehr erfolgreich tätig.)

1.4 Schöne Surfmöbel sind nachhaltig und individuell

In der Möbelbranche ist „Made in Germany“ sowie Handarbeit aus Kostengründen sehr unüblich: Die großen Möbelhersteller produzieren alle im Ausland. Ich habe mich damals bewusst dagegen und für einen Tischler aus meiner Region entschieden, mit dem ich nach wie vor zusammenarbeite. Denn Surfmöbel bzw. Surf Style für Zuhause sind für mich mehr als Accessoires. Sondern sie sollten verschiedene Aspekte vereinen, die uns Surfern generell wichtig sind:

  • Umweltschutz & Nachhaltigkeit: Wir haben ausschließlich mit umweltfreundlichen, wasserbasierten Farblacken gearbeitet. Alle Produkte wurden in Deutschland von Hand gefertigt, was lange Transportwege spart. Außerdem sind gute Surfmöbel aus natürlichen Holz gefertigt, das etwa aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder von Treibholz stammt.
  • Individualität: Um Übermengen zu vermeiden und auf individuelle Kundenwünsche einzugehen, haben wir ausschließlich auf Bestellung gefertigt. Da der Kunde Farbe und Größe selbst auswählen konnte und Holz naturgegeben nie gleich aussieht, war jedes Stück ein Unikat. Die Maserung, also die Struktur des Holzes, entsteht über Jahrzehnte – und so trägt jedes Möbelstück seine eigene Geschichte.
  • Gesundheit: Wir haben für unsere Surfmöbel keine alten und kaputten Surfbretter verwendet, was vielleicht manche überraschend finden. Aber in klassischen PU- und Epoxy-Surfboards sind einfach zu viele gesundheitsgefährdende Stoffe verarbeitet, die man in seiner Wohnung sonst dauerhaft einatmen würde.
  • Recycling: Nach Möglichkeit wollten wir immer plastikfrei arbeiten, und Verpackungsmaterial wiederverwenden. Unsere Flaschenlampe beispielsweise bestand aus recyceltem Glas.

Generell wichtig für mich ist Do-it-Youself. Denn Surfer haben eine Hands-On-Mentalität und sind sehr motiviert, Dinge einfach selbst zu machen. So kam ich schließlich auch zu meinem Label! Daher liebe ich DIY-Anleitungen, und möchte nun ein paar mit euch teilen.

Surf Style: Surf Lisbon_The House

Pragmatisch: Mit Kordeln gebastelte Wandhalterung im Haus von Surf Lisbon


2. Surfmöbel selber machen: Anleitungen für Surf Style zu Hause

Jeder der seine Bude an Land ein persönliches Beach Home verwandeln will,  findet im Internet sehr viel Inspiration. Eine gute Quelle für Einrichtungsideen im Surf Style ist zum Beispiel die Foto-Plattform Pinterest, auf der ich ebenfalls gern meine Lieblingsbilder sammle. Daraus ein Surfmöbel zu fertigen ist allerdings schon mit etwas Aufwand verbunden. Damit es leichter wird, haben wir für dich unsere Lieblingsstücke mit Anleitungen zusammengestellt!

2.1 Die Finnengarderobe von Seawilde

Du hast Lust, dir selbst ein Möbelstück im Surf Style zu bauen? Eine schöne und praktische Idee ist die Finnengarderobe, bei der sich Finnen prima als Kleiderhaken nutzen lassen. Sie sieht also nicht nur gut aus, sondern ist auch noch sehr praktisch.

Das brauchst du für die Finnengarderobe:

  • 4 bis 5 Finnen (alte Surfboard-Finnen, selbstgebaute Holzfinnen, finnenartige Treibholzstücke)
  • Sprühlack, Schablonen (z.B. Tortenpapier) und/oder Farbe zum Verzieren der Finnen
  • Holzbrett (mindestens 80cm lang, 15cm breit und 2cm dick)
  • Holzschrauben
  • Bohrmaschine (eventuell mit Rundbohrer und Verbindungsblechen)
  • Schraubendreher

1. Finnen dekorieren

Vielleicht hast du noch ein paar alte Surboard-Finnen über, die du verwenden kannst. Alternativ zeichnest du dir die Finnenform auf und sägst sie aus einem dickeren Holzbrett zurecht, oder sammelst einfach finnenartige Treibholz-Keile, falls du dich handwerklich nicht so begabt fühlst. Egal welche Art von Finnen du nimmst: Nun geht es ans Bemalen, Sprayen oder Bekleben! Im folgenden Foto habe ich Holzrohlinge wie folgt verziert: (1) Sprühlack, Tortenpapier und Finnen parat legen. (2) Gewünschtes Muster auf die Finnen sprühen. (3) Ein paar Stunden trocknen lassen. Natürlich kannst du auch jedes andere Design auf die Finnen bringen – sei kreativ!

Surf Style Möbel - Finnengarderobe Step 1 ohne2. Eine Holzleiste als Wandhalterung verwenden

Um deine bemalten Finnen an der Wand zu befestigen, nimmst du das Holzbrett mit den genannten Mindestmaßen. Hast du einen Rundbohrer parat, also den Aufsatz für die Bohrmaschine zum Rundungen bohren? Dann bringe an der Brettrückseite zwei Metallbeschläge (sogenannte Verbindungsbleche) mit jeweils zwei Schrauben an. Sie werden über dem runden Loch positioniert, um die Garderobe wie ein Bild an der Wand aufzuhängen. Doch es geht natürlich auch ohne Rundbohrer, indem du zwei Löcher durch deine Holzleiste bohrst und sie direkt an die Wand schraubst.

Surf Style Möbel - Finnengarderobe Step 23. Finnen auf der Holzleiste befestigen

Verwendest du echte Surfboard-Finnen für deine Garderobe? Dann bohre an der gewünschten Stelle Löcher in die Holzleiste, die die Größe der Finnenfüße haben. Das sieht ungefähr so aus, wie auf den beiden Fotos oben links. In dem Fall handelte es sich um ein Set alter FCS I Finnen, die nun einfach auf das Holzbrett gesteckt werden können. Sie lassen sich in die Löcher kleben oder durch ein weiteres kleines Loch mit einer Madenschraube befestigen. Wie das genau geht, kannst du dir aus dem Surfboard-Bau abgucken: Eine tolle Anleitung gibt’s auf dieser Website. Alternativ kannst du auch fertige Finnen-Plugs kaufen und einkleben, die man in jedem gut sortierten Surfshop bekommt.

Surf Style Surfmöbel - Finnengarderobe Final 2Du magst Holzfinnen lieber? Dann wird dein Finnenregal ungefähr so aussehen wie in dem obigen Bild. Holzfinnen kannst du entweder – ohne Löcher bohren – von hinten an deine Holzleiste schrauben. Oder du bohrst erst kleine Löcher an die gewünschten Stellen in die Holzleiste, um die Holzfinnen dann von hinten zu verschrauben.

Nun ist deine Finnengarderobe im Surf Style fertig und kann an die Wand montiert werden! Für zusätzlichen Stauraum empfehle ich, an der schmalen Unterseite der Holzleiste noch kleine Schraubenhaken aus dem Baumarkt anzubringen.

2.2 Das Surfboard Rack von meerdavon

Eine weitere coole Idee für ein besonders praktisches Möbel im Surf Style kommt von Heidi und Chris von meerdavon. Die beiden hatten in Portugal ihr eigenes Strandhäuschen – mit einer Handvoll Surfboards – die nun in eine City Wohnung umziehen mussten. Doch wohin damit? Die Lösung war ein selbstgebasteltes Surfboard Rack! Solche Ständer hast du bestimmt schon einmal in Surf Shops oder beim Surfboard Verleih gesehen. Sie lassen sich auch super simpel mit den folgenden Schritten selbst bauen!

Das brauchst du für das Surfboard Rack:

  • Stabiles Holzbrett (mindestens 2cm dick und 10cm breit, Länge je nach Anzahl der Surfboards)
  • Rundhölzer (mindestens 2,5cm Ø und 50cm lang, Anzahl je nach Surfboards)
  • Spax-Schrauben und eventuell Unterlegscheiben oder kleine Winkel
  • Wandschrauben inklusive Dübel (etwa 5cm lang)
  • Rohrisolierung passend zu den Rundhölzern
  • Bohrmaschine, Schraubendreher und Wasserwaage (gibt’s als App)
  • Polsterung für den Boden (z.B. Teppich, Kunstrasen, Sandkiste)

1. Material aus dem Baumarkt holen

Die Länge deines Holzbretts richtet sich danach, wie viele Boards du auf dem Rack unterbringen willst: Pro Surfboard braucht man eine Haltestange, die an dem Holzbrett festgeschraubt wird, und zwischen den Stangen sollte etwa jeweils 20cm Abstand sein. Für 6 Boards kauften wir ein Holzbrett in 1,20m Länge und dazu 6 Rundhölzer als Haltestangen. Tipp: Wer nur schmale Shortboards hat, kommt mit weniger langen Rundhölzern aus, bei breiten Mini Malibus darf es eventuell etwas mehr sein. Holzbrett und Rundhölzer kannst du dir im Baumarkt zurechtschneiden lassen! In den Einkaufskorb gehören dann noch Schrauben, Dübel und Rohrisolierung.

Surf Style Möbel - Surfboard Rack selber bauen2. Surfboard Rack zusammenbauen und an der Wand fixieren

Zu Hause zeichnest du auf dem Holzbrett Markierungen für die Rundhölzer im korrekten Abstand ein. Nun werden die Rundhölzer durch die Spaxschrauben von hinten mit dem Holzbrett verschraubt, bis sie fest sitzen und nicht mehr wackeln. Tun sie es doch, kannst du z.B. Unterlegscheiben verwenden oder die Rundhölzer von unten mit kleinen Winkeln stützen. Das war bei uns aber nicht nötig.

Nun wird das Holzbrett mit den angeschraubten Rundhölzern etwa auf Schulterhöhe an der Wand montiert. Die Höhe richtet sich nach der Länge deiner Boards, die später Hochkant im Rack stehen. Prüfe die Position der Konstruktion mit der Wasserwaage und mache Markierungen für die Schrauben (an der Wand und der Rückseite des Holzbretts). Anschließend Löcher mit der Bohrmaschine in die Wand bohren (mindestens zwei außen und eins in der Mitte) und mit Dübeln füllen. Jetzt muss das Surfboard Rack mit den Dübeln verschraubt werden und hängt dann hoffentlich bombenfest. Zuletzt noch die Rundhölzer mit der Rohrverkleidung als Polsterung beziehen und du bist fast fertig!

3. Boden abpolstern und Surfboards aufstellen

Bevor du deine Surfboards nun ins Surfboard Rack stellst, polstere noch irgendwie den Boden ab. Manche Leute nehmen dafür einen Teppich, andere Kunstrasen oder sogar eine mit Sand gefüllte Wanne. Alles was das Tail der Boards vor dem harten Boden schützt, ist gut! Es gibt übrigens noch viele weitere Methoden, ein Surfboard Rack selbst zu bauen: Hier gibt’s zum Beispiel die Anleitung für eine Variante aus Holzpalletten und hier alle Schritte für eine Wandhalterung im horizontalen Format.

Surf Style: Surfboard Rack im Laguna Beach House

So wie im Laguna Beach House sieht ein hübsches Surfboard Rack aus

2.3 Weitere Möbel Ideen im Surf Style

Du hast so richtig Lust, dir das Meer nach Hause zu holen? Dann gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, wie du aus deinem Zuhause ein gemütliches Beach Home machen kannst. Hier kommen meine Lieblings-Ideen!

Kreativ Basteln mit Naturmaterialien, maritimen Farben und Licht

Surf Style zu Hause schreit doch förmlich nach Muscheln, Sand, Treibholz und maritimen Farben. Die gute Nachricht ist, dass man damit selbst sehr gut kreativ werden kann. Mein Zuhause schmücken vor allem mit Sand und Muscheln gefüllte Glasgefäße in allen möglichen Größen. Der Sand stammt natürlich von verschiedenen Stränden, an denen ich selbst schon war. Zu meinen Lieblingen zählen kleine Milchglasflaschen, die ich mit Sand und jeweils einer Kerze fülle, sowie eine befüllbare Flaschen-Lampe. Da ich keine unten geschlossene Glasfuß-Lampe fand, die oben eine größere Öffnung zum Einfüllen von Muscheln hat, gab ich selbst eine beim Lampenbauer in Auftrag.

Surf Style Surfmöbel - Treibholz und Sand

Möbel in Surfboard-Optik

In jedem jedem authentischen Beach Home lehnen irgendwo ein Surfboards an der Wand. Sie allein sehen schon gut aus, doch man kann natürlich noch weiter gehen und sich über Möbelstücke in dieser Form freuen. Dafür muss dein Zuhause nicht mal unbedingt am Meer stehen! So ein Surfboard-Tisch adelt jedes Wohnzimmer, genauso wie ein Surfboard-Regal oder ein Spiegel in Surfbrett-Format tolle Hingucker sind. Ich liebe besonders meine selbstgebaute Surfboard-Magnet-Tafel, weil sie soviel Platz für Fotos, Postkarten und Erinnerungen an den letzten Surftrip hat.

Möbel in Surfboard-Optik: (1) Wandregal, (2) Wohnzimmertisch, (3) Beach-Lampe und Magnettafel, (4) Kreidetafel

Ich freue mich immer über Menschen, die sich mit DIY kreativ einbringen, oder Surfmöbel bei mir kaufen wollten. Bei meinem alten Label Seawilde fiel mir die Herstellung eines Prototyps immer viel leichter, wenn ich wußte, dass es Abnehmer dafür gibt – denn Handarbeit ist kostenintensiv und Entwicklungskosten lohnen sich nur, wenn sich das neue Produkt danach auch verkauft. Denk daran, wenn du Surfmöbel von kleinen Marken kaufst: Sie haben nicht ohne Grund ihren Preis. Heute betreibe ich Seawilde nicht mehr – aber baue privat noch immer Sachen im Surf Style 😉

Lebst du in einem liebevoll dekorierten Beach Home oder hast sogar schon Surfmöbel selbst gebaut? Welches Stück würde sich in deinen vier Wänden besonders gut machen? Teile deine Ideen und Bilder mit uns – und inspiriere andere Surfer. <3

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