Reiseapotheke für Surfer: Diese Mittel helfen gegen (fast) alles

by Heidi
Reiseapotheke für Surfer

Egal wie klein dein Surfgepäck ausfällt, eines sollte immer drin sein: Die gute alte Reiseapotheke! Denn Krankheiten und Verletzungen sind zwar nervig, aber können dich eben leider auch im Urlaub erwischen. Dann ist es gut, wenn du dich bei kleineren Beschwerden schnell selbst versorgen kannst und nicht sofort zum Arzt rennen musst – der an entlegenen Surfdestinationen (genauso wie die nächste Apotheke) sehr weit entfernt sein kann. Unsere Reiseapotheke ist jedenfalls immer dabei und wurde schon oft von uns – und anderen Reisenden – geplündert. Logo, unter Surfern hilft man sich!

In diesem Beitrag öffnen wir unsere Reiseapotheke und verraten, welche Medikamente drin sind und warum. Außerdem besprechen wir, was man als Surfer an speziellen Mitteln brauchen kann und wie du die „mobile Apotheke“ fürs Reisen möglichst platzsparend packst.

1. Die Reiseapotheke: Warum wir niemals ohne unterwegs sind

Neben der Auslandskrankenversicherung (ohne die ein Surftrip schnell teuer werden kann) und eine Reiseapotheke würden wir niemals losziehen. Wieso? Nun, mit der lässigen Hang Loose Mentalität ist es schnell vorbei, wenn du dir in Indonesien dank verunreinigtem Wasser die Seele aus dem Leib kotzt oder eigentlich unkomplizierte Reefcuts zu Infektionsherden werden, weil du sie selbst nicht versorgen kannst. Oder du dich wie ich (siehe Vorher-Nachher-Foto) mit dem Roller auf die Fresse packst. Darum ist die Reiseapotheke in folgenden Situationen dein Retter in der Not:

  • Erstversorgung der Haut bei kleineren Unfällen (von der Desinfektion bis zum Verband)
  • Erkältungskrankheiten, wenn du dich z.B. beim Kaltwassersurfen unterkühlst
  • Magen- und Darmbeschwerden, wie sie in vielen tropischen Gebieten vorkommen
  • Surfkrankheiten wie z.B. kleinere Schnittwunden, Ohren- und Augeninfektionen
  • Medizinische Grundversorgung in entlegenen Gebieten (z.B. gegen Malaria & Infektionen)
  • Individuelle Erkrankungen oder Allergien, mit denen du auch zu Hause zu tun hast

Reiseapotheke - RollerunfallNatürlich ersetzt eine Reiseapotheke bei größeren Verletzungen oder komplizierteren Krankheiten nicht den Gang zum Arzt. Doch selbst in dem Fall kann sie dir wertvolle Zeit verschaffen. Beispielsweise, weil gut grundversorgte Wunden besser ausheilen und du dich ohne Schmerzmittel vielleicht gar nicht erst zum Krankenhaus schleppen könntest. Klingt dramatisch, aber wem es unterwegs schon mal so richtig mies ging, der weiß, wovon ich spreche.


2. Der Inhalt der Reiseapotheke hängt von deiner Reise

In die Reiseapotheke gehören grundsätzlich alle gängigen Medikamente, die du wahrscheinlich schon aus deiner Hausapotheke kennst, plus ein paar spezielle Arzneimittel für die Reise. Fast alles bekommst du bei medpex Welche Präparate du genau benötigst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise:

  • Reiseland: In gut erschlossenen Ländern (z.B. Europa, USA und Kanada) ist an jeder Ecke eine Apotheke, und du musst wahrscheinlich nur eine Minimalausstattung und persönliche Medikamente mitnehmen. In Teilen Asiens oder im australischen Outback solltest du hingegen lieber für alle Eventualitäten gewappnet sein, weil im Ernstfall so schnell kein Arzt oder keine Apotheke verfügbar sein wird.
  • Reisedauer: Auf einem Wochenendtrip ist das Risiko, sich zu verletzen oder krank zu werden, deutlich geringer als auf einer monatelangen Rucksacktour oder einer Weltreise.
  • Reiseart: Wer einen All Inclusive Urlaub bucht und am Hotelpool faulenzt, setzt sich weniger Risiken aus als jemand, der sich mit der Machete durch den wilden Dschungel schlägt. Ein Surfurlaub ist irgendwo dazwischen angesiedelt: Surfen ist ein Risikosport, aber in einem Surfcamp bist du wiederum besser umsorgt als bei einem Surftrip auf eigene Faust.
  • Risiken: Jeder hat so seine körperlichen Gebrechen, die ihn immer wieder zwicken. Das können z.B. verstopfte Nebenhöhlen, Magenbeschwerden oder Allergien sein. Wenn dich häufig so was plagt, dann pack auch deine Standardmedikamente ein!

Reiseapotheke - Reiseland


3. Reiseapotheke für Surfer: Welche Medikamente wir einpacken

In unserer privaten Reiseapotheke sind Dinge drin, die surfspezifische Risiken abdecken (wie z.B. Finnencuts) sowie Universalmittel, mit denen wir persönlich gute Erfahrungen gemacht haben. Die folgenden Medikamente sind bei uns meistens seit Jahren auf Reisen dabei!

3.1 Reiseapotheke für Augen, Ohren und Nase 

  • Augen- und Nasensalbe, z.B. von Bepanthen (hier). Die Mini-Tube (10g) ist mein Liebling gegen eine trockene Nase auf Langstreckenflügen, in trockenen Gegenden oder bei Erkältungen.
  • Augentropfen, z.B. von Bepanthen (hier). Unverzichtbar bei geröteten und juckenden Augen von Wind und Wetter, die chronisch ein Anzeichen vom Surfers Eye sein können. Besonders praktisch sind Packungen mit Einzeldosen, da diese länger haltbar und besser verstaubar sind.
  • Nasenspray, abschwellend und pflegend, z.B. Nasic (hier). Hilft bei einer verstopften und wunden Nase, wenn dich eine Erkältung plagt, und beim Druckausgleich bei Flugreisen.
  • Taucherohrenspray, z.B. Normison (hier). Das Präparat hilft bei leichten Ohrenentzündungen und erleichtert das Abfließen von angestautem Wasser im Ohr. Wenn beide Symptome dauerhaft auftreten, könntest du vom Surfers Ear (Gehörgangsexostose) betroffen sein – knöchernem Wildwuchs im Ohr, der vom kalten Wasser und Wind verursacht wird. Lass dies beim HNO-Arzt prüfen und legen dir wassersporttauglichen Ohrenschutz zu!

Reiseapotheke für Surfer - Augen Nase Ohren3.2 Reiseapotheke für Magen und Darm

  • Durchfallmittel, z.B. Imodium Akut (hier). Diarrhöe, ach nö… Durchfallmittel können auch im Ausland gekauft werden, aber für den Notfall haben wir Schmelztabletten in der Reiseapotheke dabei. Sie lösen sich auf der Zunge auf, kommen (im Fall begleitender Übelkeit) nicht wieder hoch und wirken schnell! Praktisch, wenn dich „Montezumas Rache“ plagt, und z.B. längere Bus- und Bahnreisen ohne Zugang zu Toiletten anstehen.
  • Mittel gegen diverse Magen- und Darmbeschwerden.Egal ob Sodbrennen, Bauchweh oder leichte Übelkeit: Das homöopathische Iberogast (hier) sorgt schnell für Ruhe in Magen und Darm und belastet den Körper nicht. Ergänzend kann das krampflösende Buscopan (hier) verwendet werden. Tritt aber extremer Brechreiz auf, brauchst du etwas Stärkeres. Bei einer Muschelvergiftung half mir Motilium (hier), das es in Portugal (trotz Verschreibungspflicht) in der Apotheke gab, aber nicht allzu lange eingenommen werden sollte.
  • Kohletabletten, z.B. Dr. Mann (hier). In Surfgegenden mit verunreinigtem Wasser binden die eingenommenen Aktivkohle-Tabletten im Magen Bakterien und Keime, die dir sonst „Bali Belly“ & Co. bescheren. Hilft ebenfalls bei leichtem Durchfall!
  • Reisekaugummis, z.B. Superpep (hier). Sinnvoll z.B. bei langen und schaukeligen Fährfahrten, wie wir sie nach Irland erlebt haben. Im Gegensatz zu anderen Mitteln, die oft schläfrig machen, mussten wir Superprep nicht auf „Verdacht“ Stunden vorher nehmen, sondern erst bei wirklich schlimmem Seegang. Dem rebellierenden Magen ging es damit schnell besser.

Reiseapotheke für Magen und Darm3.3 Reiseapotheke für die Haut

  • Desinfektionsspray. Miniflaschen wie z.B. octenisept (hier) lassen sich super im Gepäck verstauen. Eine Alternative sind einzeln verpackte Alkoholtupfer (hier), wie sie Ärzte verwenden.
  • Pflaster. Neben normalen vorgeschnittenen Pflastern haben wir wasserdichte Pflaster z.B. von Hansaplast (hier) dabei, sie sich unter Booties tragen lassen. Unser Favorit ist Hypafix Tape (hier): Ein Klebevlies, das statt eines Verbands z.B. über frisch genähte Wunden kommt und Luft, aber keinen Dreck ranlässt. Sehr angenehm in den Tropen und von uns bereits mehrfach erprobt.
  • Jodsalbe, z.B. von ratiopharm (hier). Zieht Keime und Eiter aus offenen Wunden, damit sie sich nicht erst entzünden. Achtung: Die rote Salbe färbt stark ab!
  • Verbandszeug. Nach dem Desinfizieren einer Wunde mit sterilen Handschuhen brauchst du zunächst Kompressen (hier), die mit etwas Salbe direkt auf die Haut kommen. Das ganze fixierst du mit Mullbinden (hier), die gewickelt und mit einem beigelegen Klipser befestigt werden. Stattdessen kannst du auch selbstklebende Haftbandagen (hier) nehmen. Tipp: In Erste-Hilfe-Sets wie diesem sind neben Verbandszeug und Pflastern sogar Schere, Pinzette und andere Dinge mit drin.
  • Wund- und Heilsalbe, z.B. von Bepanthen (hier). Christians Allzweckwaffe bei Schürfwunden und Blessuren, weil sie die Heilung und Neubildung der Haut beschleunigt.
Verbandszeug: (1) Wundsalbe und Jodsalbe, (2) Verbandmaterialien, (3) Mullbinde vs. Haftbinde, (3) Hypafix

3.4 Sonstige Medikamente in der Reiseapotheke 

  • Allergiemittel, z.B. Cetirizin (hier). Egal ob Hausstaub, Tierhaare oder unbekannte Zutaten in Speisen – als Allergiker lebt man damit auf Reisen beruhigter.
  • Antibiotikum (verschreibungspflichtig). Falls dich häufiger bakterielle Infektionen plagen (z.B. Blasenentzündung, Mandelentzündung oder rumorende Zahnwurzeln), kann es sich lohnen, ein breit einsetzbares Antibiotikum in der Reiseapotheke dabei zu haben. Frag beim Hausarzt nach.
  • Erkältungsmedikamente. Wir haben stärkere Halstabletten (hier) und das pflanzliche Sinupret Extract (hier) für die Nasennebenhöhlen dabei. Denn das gibt’s so nicht überall zu kaufen.
  • Fieberthermometer. In Ländern mit Malaria, Dengue Fieber und Co. ist regelmäßig Fiebermessen zur Behandlung immens wichtig. Nimm ein kleines Reisemodell (hier) mit, falls du in abgelegene Gegenden reist, oder kauf dir bei Bedarf ein Fieberthermometer vor Ort.
  • Malarone (verschreibungspflichtig). In manchen Ländern ist das Malaria-Risiko so groß, dass die vorbeugende Einnahme des Medikaments Malarone bzw. die Mitnahme für den Notfall empfohlen wird. Lass dich dazu beim Hausarzt oder Impfzentrum beraten, wenn du ohnehin wegen Reiseimpfungen dort bist.
  • Schmerzmittel. Achtung: Schmerzmittel solltest du aus diesen Gründen nur sehr selten nehmen und nicht jedes hilft bei jeder Erkrankung. Die „Nicht-Steroidalen Antirheumatika“ (NSAR) wie Aspirin und Ibuprofen wirken schmerzmindernd, fiebersenkend und obendrein entzündungshemmend. Darum nimmt man Aspirin gern bei Kopfweh und grippalen Infekten, während das besonders antientzündlich wirkende Ibuprofen bei Beschwerden der Muskeln, Knochen und Gelenke Mittel der Wahl ist. Aber NSAR, allen voran Aspirin, verdünnen das Blut und sind daher bei Blutungen (z.B. Regelbeschwerden, Schmerzen nach Zahnbehandlungen oder hämorrhagischem Fieber wie Dengue) ungeeignet! Hier nimmt man Paracetamol.

Reiseapotheke - allgemeine Medikamente3.5 Unsere „Geheimwaffen“ in der Reiseapotheke

  • Kinesio-Tape. Ein elastischer Tape-Verband hilft bei Beschwerden mit Muskeln, Sehnen und Bändern. Ich muss wegen kaputten Bändern immer eine Bandage beim Surfen tragen – im Winter geht die aber nicht in den Bootie. Dann kommt mein Tape zum Einsatz, das es von diversen Anbietern gibt. Vorher hat mir eine Physiotherapeutin genau erklärt, wie ich die Tape-Streifen zuschneiden und fachmännisch anlegen muss. Denn sonst bringt’s nix!
  • Sterile Injektionsnadeln, z.B. von Rays (hier). Damit lassen sich Seeigel-Stachel relativ einfach selbst aus dem Fuß puhlen, denn Rauswachsen lassen ist eine sehr schmerzhafte Idee. In Ländern mit anderen Hygienestandards kann man die Injektionsnadeln auch für Spritzen brauchen. Und keine Angst: Sie sind einzeln und verletzungssicher in Röhrchen verpackt.
  • Tiger Balm (weiß und rot). Die kleinen Döschen mit ätherischen Ölen haben nichts mit Tigern zu tun, sondern sind ein vor allem in China beliebtes Universalheilmittel. Tiger Balm weiß (hier) ist z.B. perfekt bei Erkältungen (zum Inhalieren oder Einreiben der Brust), und Tiger Balm rot (hier) lockert ­beim Einmassieren mit seiner Wärmewirkung verspannte Muskeln wieder auf.
Geheimwaffen: (1) Kinesio-Tape, (2) sterile Nadeln, (3) Tiger Balm White and Red Ointment

Noch ein Tipp kam von einem Leser: Vaseline! Damit kannst du z.B. tiefe Risse von Reefcuts „kitten“ oder trockene Hautstellen weich cremen. Das Zeug taugt sogar als Schmiermittel für hakende Reisverschlüsse der Boardbag. Da es sich allerdings um „Mineralöl-Schmiere“ handelt, empfehlen wir eine biologischere Variante wie die Burt’s Bees Mehrzweckcreme (hier) aus Bienenwachs und Kokosöl.


4. Reiseapotheke einpacken: So nimmt sie wenig Platz weg 

Nach der Liste an Medikamenten denkst du vielleicht, dass unsere Reiseapotheke sehr groß sein muss und im begrenzten Reisegepäck bestimmt viel Platz wegnimmt. Überraschung: Das alles (und noch mehr!) passt in zwei kleine Täschlein, die zusammen weniger Platz im Koffer wegnehmen als ein normalgroßer Kulturbeutel. Wer sich das nicht vorstellen kann: Unten ist ein Foto. Hier noch ein paar Tipps, wie du deine Reiseapotheke platzsparend packst!

4.1 Alle Medikamente klein und kompakt einpacken

  • Mini- statt Maxipackungen. Kauf deine Flüssigkeiten und Salben in kleinen Größen, auch wenn das relativ gesehen etwas teurer ist. Ein Mini-Desinfektionsspray lässt sich leichter verstauen als eine 500ml-Flasche! Und nimm bei Pillenpackungen nicht alles mit, sondern z.B. jeweils nur ein Sachet oder einen Zuschnitt.
  • Zusammen, was zusammengehört. Um nicht endlos viele Packungen mitnehmen zu müssen, packe ich Sachets verschiedener Medikamente in eine Schachtel, einen Mini-Beutel oder eine Dose. Also zum Beispiel einen Streifen Ibuprofen, Paracetamol und Aspirin zusammen. Noch mehr Platz sparst du, wenn du die Packungsbeilagen rauswirfst, denn die gibt’s online.
  • Kleine Taschen verwenden. Meine Reiseapotheke passt in eine kleine Kosmetiktasche (Verbandszeug und Salben) sowie einen kleinen und superleichten Packing Cube (restliche Präparate). Diese Aufteilung ist bewusst gewählt, da man so unterwegs weniger wühlen muss.
  • „Tetris“ spielen. Das soll heißen: Schlichte alles in deine Taschen ein, so dass möglichst keine Hohlräume entstehen und nix verrutscht. Alles bekommt seinen Platz!

Reiseapotheke - TaschenMit diesen Tipps schleppst du wirklich wenig Gewicht mit und bist für die meisten medizinischen Fälle unterwegs gut ausgerüstet. Und noch etwas hilft, um die Reiseapotheke möglichst schmal zu halten: Wissen, wann man statt Medikamenten auch auf Hausmittel zurückgreifen kann!

4.2 Manchmal tun es Hausmittel statt Medikamente

Deine Reiseapotheke wird klein und handlich ausfallen, wenn du wirklich nur die Sachen einpackst, die du auch benötigst. Denn obwohl es heutzutage für jedes Zipperlein ein Medikament oder Hilfsmittel gibt, reichen stattdessen manchmal einfache Küchenzutaten. Hier ein paar Beispiele:

  • Eis statt Kühlkompressen. Eine mitgeschleppte Kühlkompresse ist schwer und muss erst für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Wenn du dir aber z.B. den Knöchel verstauchst, hast du diese Zeit nicht – und nimmst einfach einen Beutel mit Eis. Den gibt’s auf nette Nachfrage fast überall!
  • Quark statt Dexpanthenol. Natürlich kannst du dir vorsorglich eine Dose Dexpantenol-Spray kaufen, falls du beim Thema Sonnenschutz ein Schlendrian bist. Aber genauso gut gegen Sonnenbrand hilft auch Quark oder Naturjoghurt! Einfach gekühlt auf die betroffenen Stellen packen, einziehen lassen und Rest abwischen.
  • Trockenobst statt Abführmittel. Du würdest gern groß, aber kannst nicht. Schon seit Tagen? Kein Grund für ein chemisch arbeitendes Abführmittel. Eine Handvoll Trockenobst wirkt ebenfalls stuhltreibend und du wirst schnell ins Badezimmer sprinten…
  • Zwiebel statt Fenistil. Mückenstiche können höllisch jucken. Zur Abhilfe werden Salben wie Fenistil oder Solventol angeboten. Genauso gut hilft aber eine Scheibe frische Zwiebel, die du dir auch den juckenden Stich packst – oder auch „Ausbrennen“ mit einem heißen Löffel. Noch besser ist allerdings, sich gar nicht erst stechen zu lassen, und auf Mückenschutz zu setzen!

Reiseapotheke - Hausmittel


5. Weitere Tipps, damit du im Ausland gesund bleibst

Neben einer Reiseapotheke solltest du auf jeden Fall eine gute Auslandskrankenversicherung haben, von denen wir hier gute Optionen vorstellen. Lass dich außerdem vor dem Reiseantritt beim Hausarzt, Tropeninstitut oder in einem Impfzentrum beraten und dir ggf. die nötigen Reiseimpfungen geben. Manche werden in Mehrfachdosen mit zeitlichem Abstand verabreicht. Darum solltest du früh genug einen Termin vereinbaren, um zum Reisestart durchgeimpft zu sein.

Sie gehören nicht in die Reiseapotheke, aber tragen stark zum Wohlbefinden unterwegs bei: Sonnencreme und Ohrenstöpsel. Das merke ich gerade in Sri Lanka, wo ich diesen Artikel schreibe! Gute Sonnencreme mit LSF 50 von Marken wie eco cosmetics (hier), die den Korallenriffen (und dir) zuliebe sogar sogar auf chemische Stoffe verzichten, gibt’s hier nicht. Außerdem bin ich froh, Ohropax (hier) dabei zu haben, weil ich so klasse schlafe, obwohl mein Zimmer neben den Bahngleisen liegt (aber hey, dafür in Laufreichweite zum Spot).

Und mit Mückenspray haben von Moskitos übertragene Tropenkrankheiten wie Malaria und Dengue erst gar keine Chance! Wir haben gern Antibrumm (hier) dabei oder kaufen die lokale Marke Soffell (viel günstiger), die es allerdings nur in Ländern wie Indonesien oder Sri Lanka gibt. Was nicht hilft, sondern nur riecht wie eine Duftkerze: Citronella!

Reiseapotheke - FinnencutNoch ein Tipp in Sachen Gesundheit: Geh auf Reisen nicht jedes Risiko ein. Beispielsweise kann man einen Anfänger-Spot wie ein Experte surfen, aber einen Experten-Spot eben nicht als Anfänger. Also kenne deine Limits! Und wenn es dich doch mal erwischt hat: Kopf hoch, nicht ärgern, und die Zeit trotzdem bestmöglich genießen.

Ich hoffe, dass du mit unseren Tipps für die Reiseapotheke nun gut gewappnet bist. Falls deiner Meinung nach etwas fehlt, schreib uns gerne einen Kommentar! Und wenn Selbsthilfe nicht mehr reicht: Spätestens dann ab zum Arzt! Wir wurden schon in wirklich abgelegenen Gegenden top medizinisch behandelt und uns in guten Händen wiedergefunden. 

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