Bulli Roadtrip: Entdecke die heimischen Surfspots an der Nordsee

by Marina
Bulli Surftrip Yellow

„Bitte lass mich noch ein bisschen fahren, bis wir das Meer sehen (und riechen). Du weißt wie schön es ist, wenn wir uns morgen früh den ersten Kuss am Strand geben.“ Das Bulli-Leben, wie Max Mutzke es in „Welt hinter Glas“ besingt, besitzt die gleichen Eigenschaften, die wir am Surfen so lieben: Die Kombination aus Leidenschaft für die Natur und dem absoluten Gefühl von Freiheit.

Den Sonnenuntergang am Strand genießen. Gemütlich am Bus zusammensitzen, den Sternenhimmel bewundern. Und trotzdem keinen langen Weg ins Bett haben. Morgens vom Wellenrauschen geweckt werden. Den Tag mit einem kleinen Spaziergang am Strand starten oder sich direkt in die Fluten stürzen. Ein Surftrip mit dem Bulli gehört vermutlich zum Traum eines jeden Surfers und ist einfacher umzusetzen, als du vielleicht denkst!


1. Home is where you park it: Der Weg ist das Ziel

Für dein Bulli-Abenteuer musst du nicht gleich ans andere Ende der Welt fliegen oder den langen Weg bis an die südeuropäische Küste auf dich nehmen. Alles was du brauchst, findest du direkt vor deiner Haustür! Die Nordseeküste in Deutschland und Dänemark bietet nicht nur faszinierende Natur, sondern auch zahlreiche Beachbreaks mit guten Wellen. In diesem Beitrag verrate ich dir meine Lieblings-Surfspots entlang der Nordseeküste in Schleswig-Holstein und Dänemark sowie alles Wissenswerte über das Bulli mieten, parken und darin schlafen. Außerdem bekommst du Tipps für Events und Locations, wo du während deines Surftrips auf Gleichgesinnte triffst.

Bulli Surftrip: Sylt

Pures Glück! Für Marina geht nichts über einen Trip im Bulli ans Meer


2. Surfen an der Nordsee: Heimische Surfbedingungen

Gute Swells sind in Deutschland – mit Ausnahme von Sylt – vom Wind abhängig. An der dänischen Nordseeküste können Wellen auch ohne Wind an der Küste entstehen. Dies liegt am Untergrund, der im Gegensatz zur deutschen Nordseeküste steiler abfällt. Trotz der Nähe zu Deutschland überrascht Dänemark daher jedes Surferherz mit seinen guten Bedingungen.

Sommer: Beste Zeit für einen Bulli-Trip für Einsteiger

Besonders im Frühjahr und Spätherbst sind die Surfbedingungen in unseren heimischen Gewässern sehr vielversprechend. Für deinen ersten Surftrip mit dem Bulli empfehle ich dir jedoch die Sommerzeit, da das Bulli- und Strandleben bei höheren Temperaturen auf jeden Fall mehr Spass macht. Außerhalb des Sommers weht oft ein kalter Wind, sodass sich die meisten Surfer in ihren warmen Bulli zurückziehen, wenn sie nicht gerade im Wasser sind. Dich schreckt die Kälte trotzdem nicht ab? Dann sichere dir unbedingt einen Bulli mit Standheizung sowie Stehhöhe, damit du dich darin auch mal aufrecht hinstellen kannst.

Neoprenanzug und Surfboard für die Nordsee

An der Nordsee erwarten dich die besten Bedingungen zum Wellenreiten bei gleichzeitig moderaten Temperaturen von Juli bis September. Zu deiner Ausrüstung sollte mindestens ein guter 4/3er Neoprenanzug gehören, denn die Wassertemperaturen sind trotzdem frisch. Mit einem hochwertigen Modell – zum Beispiel aus dem lokalen Surf Shop oder von Onlineshops wie Planet Sports – gehen Hartgesottene selbst im Frühling und Spätsommer noch ins Meer – welche Marken etwas taugen, kannst du hier im Wetsuit Ratgeber nachlesen. Falls es dich eher im Herbst oder Winter zum Surfen an die Nordsee verschlägt, brauchst du neben einem dickeren Neoprenanzug mit Haube noch Neopren-Schuhe sowie Neopren-Handschuhe.

Bulli Surftrip: Neoprenanzug und Surfboard

Die besten Begleiter an der Nordsee: Dicker Neoprenanzug und Surfboard mit viel Volumen

Außerdem solltest du ein Surfbrett in 7.2 oder länger einpacken. Das Shortboard kommt an der Nordsee eher selten zum Einsatz; man sieht es nur bei Cracks, die selbst auf weniger kraftvollen Wellen noch Geschwindigkeit aufbauen können. Alle Otto-Normal-Surfen nehmen sich lieber ein Surfboard mit mehr Volumen an die Küste mit. Mini-Malibus oder Longboards sind beim Nordseesurf dankbare Begleiter! Falls du dir so ein Surfboard gebraucht kaufen willst, lies dir unseren Second Hand Surfboard Guide durch.


3. St. Peter Ording: Feines Strandparken

St. Peter-Ording wurde in den 90er Jahren durch die Windsurf-Serie „Gegen den Wind“ bekannt und beeindruckt mit kilometerweitem Sandstrand. Der breite Beach mit seinen Pfahlbauten ist ein einzigartiger Anblick und zum Surfen ein echtes Naturerlebnis.

Surfen in SPO: Messy und eher Glückssache

Die Surf-Bedingungen in St. Peter Ording, unter Surfern kurz „SPO“ genannt, sind zugegeben eher ungeordnet. Meistens ist das Meer zu flach zum Wellenreiten und der ständig blasende Wind lockt eher Kiter und Windsurfer an. Wellenreiter sollten Forecast-Seiten wie den Windguru checken, sehr spontan sein und  die starke Strömung nicht unterschätzen. Ein Besuch in SPO lohnt sich trotzdem! Denn hier ist Strandparken möglich: Du kannst mit dem Bulli den Strand befahren und zwischen Wasserkante und Dünenlandschaft stehen. Ein echtes Erlebnis und super entspannt!

Bulli Surftrip: SPO Stelzenhaus

St. Peter Ording: Stelzenhaus und die raue See

SPO-Tipps für deinen Surftrip im Bulli

Vergiss beim Parken auf dem Beach die Gezeiten nicht, da der Strandparkplatz bei extremen Hochwasser teilweise oder komplett überflutet wird. Am besten informierst du dich bei der Auffahrt auf den Strand kurz beim freundlichen Personal, das die Parkgebühren entgegennimmt.

Chaotischer Swell? Dafür wirst du entschädigt, sobald du im Bulli am Beach den Sonnenuntergang genießt. Achtung: Nachts gilt auf dem Strand absolutes Parkverbot! Übernachtest du trotzdem dort, dann wecken dich morgens die Mitarbeitern der Kurabgabe und sammeln etwa 60 Euro Strafe pro Nacht ein.

Bulli Surftrip: St. Peter Ording Strandparken

Strandparken in SPO: Nachts bist du besser wieder weg

Entspannter schläft es sich auf einem der umliegenden Campingplätze. Wem die Duschen am Strand ausreichen, der kann alternativ über Nacht sehr günstig auf der Wiese vom „Bauern“ stehen, wenige Meter von der Strandüberfahrt entfernt. Die Wiese ist Treffpunkt für Bulli- und Wassersport-Liebhaber, die sich abends zum Grillen und Beisammensein versammeln. In nur wenigen Schritten über den Deich ist man am Strand und kann jederzeit die Surf-Bedingungen checken. Abends triffst du Gleichgesinnte auch in der Bar vom Beach Motel. Es veranstaltet regelmäßig Events wie OpenAir-Kino, Livemusik und Partys!


4. Sylt: Direkt vom Bett aufs Brett

Sylt, unter Surfern bekannt als deutsches Kalifornien oder norddeutsche Karibik, lockt nicht nur mit Wellen und wunderschöner Natur. Schon die Überfahrt per Autozug über den Hindenburgdamm, der Sylt mit dem Festland verbindet, ist die Anfahrt wert. Selbst für einen Kurztrip!

Surfen auf Sylt: Das Wellenreiter Mekka in Deutschland

Die besten Voraussetzungen für genügend Swell bietet kräftiger Wind aus nordwest- und westlicher Richtung. Ob der gerade pustet, siehst du z.B. beim Windguru. Sylt gilt in der deutschen Surfszene als die Alternative zum Wellenreiten im Ausland. Die gesamte Westküste zwischen den Orten Hörnum, Wenningstedt und Westerland ist ein einziger Surfspot. Die bekanntesten Surf Spots auf Sylt sind:

  • Buhne 16 und die Sturmhaube in Kampen
  • Kartoffelkiste und Seestraße in Wenningstedt
  • Brandenburger Strand, Badezeit und Osteria in Westerland
  • K4 in Hörnum
  • Oase zur Sonne und Samoa in Rantum

Neben den zahlreichen Surfschulen veranstalten Firmen wie Billabong und Rip Curl regelmäßig gratis Wellenreitcamps für Anfänger und Fortgeschrittene. Auf Sylt hält außerdem der deutsche Wellenreitverband (DWV) regelmäßig Surf Contests ab. Hier ein paar Eindrücke, wie das im Oktober 2016 aussah – von der nächtlichen Anfahrt im Bulli bis zum Spaß in den kühlen Wellen.

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Sylt Tipps für deinen Surftrip im Bulli

Zum Übernachten bietet sich der Campingplatz an der Osteria am südlichen Ortsrand von Westerland an. Von dort aus kann man sich in wenigen Schritten über die Düne direkt in die Wellen stürzen. Zudem ist es ein guter Ausgangspunkt, um die Insel zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Inselbus zu erkunden. Die Pizza in der Osteria soll die beste der Insel sein! Ohne Reservierung ist es daher fast unmöglich einen Platz zu bekommen. Doch du kannst die Pizza auch mitnehmen und entspannt vor oder im Bulli essen.

Abends lädt die Strandpromenade zum Spaziergang ein. Wer noch unter Leute will, trifft die meisten Wassersportler im American Bistro, das abends zur Party Location wird. Zudem sind folgende Events ein Garant dafür Gleichgesinnte auf der Insel zu treffen:

Sylt: (1) Bulli bei der Anreise per Autozug, (2) Dünen-Landschaft, (3) Kreischende Möwen

Bei Weiterreise nach Dänemark bietet es sich an, die Insel per Fähre zu verlassen. Die Fähre legt regelmäßig im Norden im Ort List ab und ist preislich etwa auf dem Niveau vom Autozug.


5. Hvide Sande: Der Parkplatz als Treff der Surfszene 

Im Westen des Ringkobing Fjords lockt das bekannte und vielseitige Hvide Sande. In diesem entspannten Fischerdorf mit zahlreichen Restaurants und Bars solltest du mit dem Bulli unbedingt einen Stopp einlegen! Weil vielleicht gute Wellen laufen (siehe Windfinder) und es sich hier auch sonst gut Verweilen lässt.

Surfen in Hvide Sande: Die gute alte Hafenmole

In Hvide Sande produziert die lange Hafenmole windgeschützt saubere Wellen über den Sandbänken. Selbst an windlosen Tagen stehen die Chancen auf annehmbare Surf-Bedingungen deswegen nicht schlecht! Windsurfer und Kitesurfer tummeln sich links von der Mole, der Bereich zwischen alter und neuer Mole ist den Wellenreitern vorbehalten.

Bulli Surftrip: Hvide Sande SurfParty-Welle (Foto „Hvide Sande Denmark“ by funky footage, used under CC BY 2.0)

Falls surftechnisch doch mal nix geht, bietet das Flachwasser im Fjord ein abwechslungsreiches Alternativprogramm. Du kannst dort zum Beispiel Wasserski oder Wakeboard fahren oder die schöne Natur vom SUP, Kanu oder Kajak aus erleben.

Hvide Sande Tipps für deinen Surftrip im Bulli

Der Surfspot befindet sich ca. 500 Meter stadtauswärts. Auf dem Strand-/Surfparkplatz mit Toiletten ist es gegen eine Gebühr erlaubt, nachts mit dem Bulli stehenzubleiben. Aufgrund der Nähe zum Wasser und der Übernachtungsmöglichkeiten im Auto trifft sich auf dem Parkplatz die Wellenreiter-Szene. Die örtliche Surfschule betreibt direkt am Parkplatz ein Surfcafé mit Verleih. Sogar warme Duschen gibt es in der näheren Umgebung. Sie liegen etwas versteckt im Obergeschoss eines Hafengebäudes – frage einfach die anderen Surfer vor Ort nach dem Weg.

Bulli Surftrip: Hvide Sande BeachFoto „Hvide Sande, Mole, 360° Panorama“ by Henning Leweke (used under CC BY-SA 2.0)

Und was geht sonst in Hvide Sande? In der zweiten Septemberwoche findet dort und in der näheren Umgebung das internationale Wassersport-Event WaterZ statt. Es bietet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Surf- und Kite-Workshops, einer Surf Filmnacht sowie Livemusik.


6. Klitmøller: Surferparadies aka Cold Hawaii

Nur dreieinhalb Stunden Autofahrt von der deutschen Grenze entfernt bieten Klitmøller und die umliegende Region hervorragende Möglichkeiten zum Wellenreiten. Da Klitmøller sich über die Jahre zu dem nordischen Surf-Hotspot entwickelt hat, wird der Ort auch liebevoll Cold Hawaii genannt. Ansässige Surfer haben ein attraktives Umfeld geschaffen und die Ortschaft mit neuem Leben erfüllt.

Surfen in Klitmøller: Wellen für Wassersportler aller Art

Vor der Küste liegen südlich der Landspitze Ørhage einige Riffe, durch die sich Klitmøller als optimaler Ort zum Surfen erweist. Hier türmen sich Wellen auf, die perfekt zum Wellenreiten, Windsurfen, Kitesurfen und Stand-Up-Paddling sind. Wie hoch sie gerade sind, checkst du zum Beispiel beim Windfinder. Cold Hawaii ist aber keinesfalls nur den Profis vorbehalten. Auch Laien können sich im ortsansässigen Cold Hawaii Surf Camp anmelden, um das Wellenreiten zu lernen.

(1) Weg zum Beach, (2) Surferin Vahineura, (3) Surfkurs (Fotos: Cold Hawaii Surfcamp)

Jedoch gilt das Interesse der Surfer in Cold Hawaii nicht nur dem Ortskern von Klitmøller. Weitere dänische Orte bieten Surfpotenzial entlang der gesamten Küste: Allen voran Agger Tange im Süden, als auch Vorupør und Hanstholm im nördlichen Thy. Die Vielzahl von Surfspots macht das Gebiet einzigartig, denn es gibt hier immer einen Ort, der optimale Bedingungen bietet.

Klitmøller Tipps für deinen Surftrip im Bulli

Surf-Anfänger können am Fjord beginnen oder die Profis bestaunen. Das ganze Jahr über finden nämlich hochrangige Wassersport-Contests statt, wie z.B. der Windsurf World Cup.

Zudem werden von den Locals regelmäßig Surf-Events veranstaltet. Der Cold Hawaii und Klitmøller Surfklub NASA (North Atlantic Surf Association) richtet jedes Jahr das Wellenreiter-Festival Surfjoint aus. Zum Programm gehören Konzerte mit Bands und DJs sowie internationale Wettbewerbe im Windsurfen, Kitesurfen und Stand Up Paddling. Obendrein gibt es ein Surf Film Festival, Open-Air-BBQ und kostenlosen Surfunterricht. Mit mehr als 1.000 Teilnehmern aus ganz Nordeuropa gilt das Surfjoint als optimaler Anlass, sich neue Bekanntschaften zu ersurfen 😉

Bulli Surftrip: VorruporKüste bei Nørre Vorupør (Foto „Surfers‘ paradise“ by Henning Leweke, used under CC BY-SA 2.0)

Falls du mit deinem Bulli auch noch einen Abstecher an die weniger surffreundliche, aber dennoch schöne Ostsee machen willst: Auch hier gibt es tolle Events für Meeresfreunde. Zum Beispiel die Kieler Woche, das Surffestival und das Midsommer Bulli Festival – beides auf Fehmarn.


7. Bulli mieten: Altes Schätzchen vs. schicker Neuwagen

Den Traum vom Surf-Roadtrip kannst du dir auch ohne Anschaffung eines eigenen Bullis erfüllen. Beim Anmieten hast du die Wahl zwischen alt und neu! Was davon du bevorzugst, ist Typsache. Doch natürlich spielt deine Flexibilität sowie die Verfügbarkeit der Surfmobile auch eine große Rolle.  Es empfiehlt sich daher, den Bulli auf jeden Fall rechtzeitig zu buchen. Falls du zeitlich etwas flexibel bist, kannst du bei den Vermietern anfragen, wann es noch Buchungslücken gibt und mit etwas Glück einen Rabatt rausschlagen!

Gebrauchte Bullis von Privat über PaulCamper

PaulCamper ist eine günstige Alternative zur klassischen Camper-Vermietung. Der Gründer, selbst Bulli-Liebhaber, hat die Plattform nach seinem eigenen Schätzchen mit 4 Rädern (Paul) benannt. Denn Campervans haben für ihn eine Seele und mit PaulCamper soll eine Marktlücke – die Ver- und Anmietung gut gepflegter Campingbusse für Jedermann – geschlossen werden. Das AirBnB der Bulli-Fahrer!

Auf PaulCamper findest du also Privatpersonen, die ihren eigenen gebrauchten Bulli vermieten. Bei Buchung über das Portal sind Versicherungsthemen bereits mit abgedeckt. Daher bietet sich diese Möglichkeit ebenfalls an, wenn du dir den Bulli von Bekannten leihen und möglichen Streitigkeiten vorbeugen möchtest. Sie können sich easy bei PaulCamper registrieren.

Neue VW-Busse von Ahoi Bullis

Wer einen gut ausgestatteten und neuen VW T6 California als Heim auf Zeit sein Eigen nennen möchte, ist bei Ahoi Bullis gut aufgehoben. Die Jungs surfen selbst und geben Mietern ihre Erfahrungen in Form einer individuellen Tourenberatung inklusive Geheimtipps gerne weiter. Ihre Bullis verfügen bereits über die komplette Campingausstattung. Zusätzliches Equipment wie beispielsweise Fahrrad und Gepäckträger oder ein Surfboard kannst du dazu buchen.

Bulli Surftrip: Ahoi Bullis

Hallo Schönheit: VW-Bus in St. Peter Ording (Foto: Ahoi Bullis)

Was uns an Ahoi Bullis besonders gefällt: Die Campervan-Flotte wird klimaneutral betrieben. Für jeden gefahrenen Kilometer wird eine Abgabe an die Umweltschutzorganisation ARKTIK geleistet, die davon in Zusammenarbeit mit dem WWF Projekte zur Reduktion von Treibhausgasen umsetzt.


8. Wildcampen oder Campingplatz?

Du kannst auf den täglichen Luxus einer heißen Dusche nicht verzichten? Keine Angst, du muss die Nächte nicht zwingend auf einem Campingplatz verbringen. Wildcampen ist in Deutschland sowie Dänemark zwar grundsätzlich nicht erlaubt, jedoch gibt es eine Ausnahme:  Das Übernachten zur Erholung bzw. (Wieder)Herstellung der Fahrtüchtigkeit. Sprich wenn du eine lange Anfahrt hinter dir hast oder nach einem Glas Wein nicht mehr fahren kannst, wird einmaliges Übernachten geduldet. Wichtig dabei ist natürlich, dass du dich ruhig verhältst und Anwohner im Umkreis nicht störst. Außerdem solltest du deinen wilden Stellplatz sauber und ordentlich hinterlassen, was eigentlich Ehrensache ist.

Bulli Surftrip: Wildcampen

Wildcampen: Superschön, aber oft nicht offiziell erlaubt

An den beliebten Surfspots gibt es in der Regel auch immer einen Parkplatz oder eine Wiese, wo das Übernachten mit dem Bulli gegen eine geringe Gebühr erlaubt ist.


9. Die Bulli-Packliste für deinen Roadtrip

Dein Bulli-Abenteuer ist geplant bzw. gebucht? Nun stellt sich die Frage, was du keinesfalls vergessen darfst.  Kläre rechtzeitig vor der Abreise mit dem Busbesitzer bzw. der Camper-Vermietung, was von der Grundausstattung – wie Bettwäsche, Campingbedarf, Grill, Strom und Heizung – dabei ist. Üblicherweise bieten Bulli-Vermieter die Ausstattung zum Schlafen und Kochen bereits mit an. Zum Schlafen empfehle ich dir eher die Bettdecke anstatt den Schlafsack, damit du dich so richtig heimisch in deinem Surferbus fühlst.

Neben üblichen Reiseutensilien wie Kleidung oder Medikamenten packe ich aus eigener Erfahrung für den Bulli-Surftrip folgende Gegenstände ein:

Fährst du nach Dänemark? Dann nimm Lebensmittel aus Deutschland mit. Sie sind in Dänemark deutlich teurer! Einige Campervermietungen bieten zusätzlich sogar einen Einkaufservice an.

Na dann, viel Spaß bei der Urlaubsplanung und bis bald am Wasser! ????

Warst du schon mit dem Bulli zum Surfen unterwegs und hast weitere tolle Tipps? Oder noch Fragen vor dem ersten Bulli-Abenteuer? Dann schreibe uns eine Mail oder einen Kommentar! Und falls du noch Inspiration suchst, wie du dein Zuhause im Surfer-Style verschönern kannst, dann schau doch mal hier vorbei. Dort findest du surfinspirierte Deko und Möbel, die Marina selbst anfertigt.

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1 comment

Geländewagen 7. September 2020 - 7:39

Wer einmal in einem Geländewagen unterwegs war, wird dieses Erlebnis nicht mehr vergessen. Zu eindrucksvoll sind die Natur und das Fahrerlebnis.
Viele SUVs sind auch geeignet, müssen aber ihr
Dasein auf die geteerte Straße und den Stellplatz in Sichtweite der Arbeitskollegen beschränken. Das ist schade, denn so entgeht einem viel.

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